Der Bitcoin ist dieser Tage nur noch so aufregend wie der DAX.

Ein Leser des Blogs schrieb in einem Kommentar dieser Tage, dass man sich nicht aufregen solle, wenn der Bitcoin mal falle. Er falle doch eigentlich auch nur noch in der Größenordnung, wie der DAX dies tue. Recht hat er. Der Bitcoin bewegt sich Tag für Tag zwischen 1% und 2%. Bewegt er sich mal 3% oder mehr, sind das schon fast schwarze Tage oder der erste Schritt To the Moon. Man ist bescheiden geworden im Crypto Market. Die Zeiten der hohen Volatilitäten sind vorbei. Aber keine Sorge, sie kommen wieder.

Wie ist also die aktuelle Situation zu werten. Der Bitcoin befindet sich in einer großen Korrektur seit seinem All Time High im Dezember 2017. Diese Korrektur begann mit massiven Preisstürzen, deren einzelne Phasen von mal zu mal schwächer bzw. flacher wurden. Die Leser des Blogs, die von Anfang an dabei sind, kennen die pinkfarbenen Linien im logarithmischen 1-Tages-Chart des Bitcoins (Bitstamp auf TradingView). Der Boden der Korrektur ist genau dann gefunden, wenn die pinkfarbene Linie fast waagerecht ist. Dafür gibt es seit Ende November 2018 eine echte Chance.

In dieser waagerechten Phase, so nenne ich es mal, geht es darum, alle zittrigen Hände aus dem Bitcoin rauszujagen, so daß er nur noch in den Händen derer ist, die ihn sowieso nie verkaufen würden. Es geht darüber hinaus auch darum, Spekulanten die Lust am Handeln mit dem Bitcoin zu verderben. Was bei Volatilitäten in der Größenordnung eines großen Leitindex durchaus gegeben ist. Das macht dann einfach keinen Spaß mehr. Und das ist alles in allem letztlich ein gutes Zeichen dafür, dass wir uns aktuell in der Range zwischen den beiden blauen gestrichelten Linie in der Bodenbildung des Bitcoins befinden könnten.

Ich halte das durchaus für positiv. Denn das ist das, worauf man so lange gewartet hat. Die Antwort auf die Frage, wie weit kann es denn noch runter gehen. Das Negative an den einzelnen Phasen innerhalb der Korrektur ist allerdings, dass sie von Phase zu Phase länger werden. Was bedeutet, dass die Phase der Bodenbildung, in der wir uns aktuell hoffentlich befinden, am längsten dauern wird. Wahrscheinlich noch weit in dieses Jahr hinein. Womit ich mich gleichzeitig der Aussage eines Lesers des Blogs anschließe, der sagt, dass wir uns nach wie vor in einem Bären-Markt befänden, nämlich in seiner letzten Phase.

Oliver Michel

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