Parabolisch heißt PONZI. Das hat der Bitcoin zu spüren bekommen.

Das waren drei turbulente Tage. 17% rauf und 17% runter. Ein Hoch und Tief der Gefühle. Am Ende steht die Erkenntnis, dass eine parabolische Entwicklung, wie sie der Bitcoin genommen hat und wie sie im linken logarithmischen 1-Tages Chart (Bitstamp auf TradingView) zu sehen ist, nicht ewig hochlaufen kann.

Parabolische Entwicklungen sind PONZI-Systeme (in Deutschland sagt man auch Pilotenspiele). So lange alle ihr Kapital einzahlen, sprich Geld investieren, um Bitcoins zu kaufen, funktioniert das System. Wenn der eine oder andere kleine Mitspieler sein Geld zurück haben will, dann ist das kein Problem. Dafür reicht das Kapital. Wollen aber einige große Spieler aussteigen, weil sie genug haben und ihren Take Profit machen wollen, dann ist plötzlich nicht genug frisches Kapital in Form von neuen Käufern da. Und dann löst sich ein solches System auf, wie man es eben kennt, aber mal wieder nicht wahrhaben wollte. In meinem letzten Blog hatte ich beschrieben, wie seinerzeit innerhalb weniger Minuten der Bitcoin um mehrere Hundert Dollar fiel. Das war schon so ein Vorbote. Damals konnte es noch aufgefangen werden. Jetzt nicht mehr. Ein Sturz um 2000 USD in 15 Minuten. Das ist schon ordentlich. Diese 15 Minuten sehen Sie rechts im 1-Minuten Chart des Bitcoins.

Wie kann es jetzt weiter gehen? Dazu werfen Sie bitte nochmals den Blick auf den linken Chart. Der Bitcoin hat auf seinem Weg nach oben kaum Unterstützungen aufgebaut, die ihn jetzt auf dem Weg nach unten halten könnten. Die beiden nächsten Unterstützungen, die ganz offensichtlich sind, befinden sich im Bereich der gestrichelten, waagerechten, schwarzen Linien. Meiner persönlichen Meinung nach wird sich der Bitcoin nach und nach in diese Bereiche bewegen. Ich bin ferner der Meinung, dass bei der ganzen Entwicklung Bitfinex/Tether eine Rolle gespielt haben könnten. Und ich weiß nicht, ob hier noch die Kraft vorhanden ist, einen neuerlichen Run nach oben anzuheizen. Vielleicht hat man ja auch schon genug verdient.

Sie wissen, dass ich mit meinem eToro-Konto CryptosWithB66 short gegangen bin, weil ich der Meinung war, dass sich die Parabolik auflöst. Zwei Tage zu früh. Ich hätte nie mit einem Anstieg knapp an die 14.000 USD heran gerechnet. Nie. Für den Fall, dass es weiter nach oben gehen würde, hatte ich mir vorgenommen, bei 13.800 USD eine zweite Short-Position nachzulegen. Ehrlich gesagt, hat mich nach der fulminanten Aufwärtsbewegung da etwas der Mut verlassen. Es hätte ja auch weiter nach oben gehen können. Aktuell ist mein Short im Plus. Ich lasse ihn stehen. Short-and-Hold. Denn die Korrektur kann noch lange andauern. Für ein Nachlegen mit einem weiteren Short (dann nur im Bitcoin) schaue ich mir sehr genau den Bereich um die 10.500 USD (Bitstamp) an.

Oliver Michel

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